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BAI Diversifikation zählt.

###:IF: last_name ######:IF: gender ###Sehr geehrte Frau###:ELSE:###Sehr geehrter Herr###:ENDIF:### ###:IF: title ######title### ###:ENDIF:######last_name######:ELSE:###Sehr geehrte Damen und Herren###:ENDIF:###,


die EU-Kommission hat heute zwei Entwürfe für den erleichterten grenzüberschreitenden Vertrieb von Investmentfonds im Binnenmarkt veröffentlicht, die bis zum 7. Mai 2018 konsultiert werden:
 
• den Vorschlag für eine RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Änderung der Richtlinie 2009/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und der Richtlinie 2011/61/EU des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf den grenzüberschreitenden Vertrieb von Investmentfonds, und
 
• den Vorschlag einer Verordnung dazu (“Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL on facilitating cross-border distribution of collective investment funds and amending Regulations (EU) No 345/2013 and (EU) No 346/2013”).
 
Zum Hintergrund:
 
Regulatorische Hindernisse wie die Vertriebsanforderungen der Mitgliedstaaten (und teilweise „Gold-Plating“ durch die Mitgliedstaaten), die behördlichen Gebühren sowie die Verwaltungsanforderungen und Anzeigepflichten stellen ein großes Hindernis für den grenzüberschreitenden Vertrieb von Fonds dar. Im Nachgang zu einer Konsultation zu Hindernissen im grenzüberschreitenden Vertrieb von Fonds im EU-Binnenmarkt von Mitte 2016 will die EU-Kommission die einschlägigen Rechtsakte ändern, um ebensolche Hindernisse abzubauen bzw. zu beseitigen. Es geht bspw. darum, die Definition von Pre-Marketing-Aktivitäten zu vereinheitlichen, Bedingungen festzulegen, unter denen ein EU-AIFM Pre-Marketing betreiben darf („Conditions für pre-marketing by an AIFM/Discontinuing of marketing units or shares of AIFs in the Member States other than the home Member State of the AIFM/Facilities available to retail investors”), die einheitliche Behandlung von Kleinanlegern zu gewährleisten, generell Vertriebsvoraussetzungen zu vereinheitlichen, Gebühren und Notifikationsvoraussetzungen transparenter zu machen, Gold-Plating zu vermindern, etc. Hierzu werden gewissen Regelungen auch aus den Richtlinien herausgelöst und in die neu vorgeschlagene Verordnung überführt, bei welcher die EU-Mitgliedstaaten keinen Umsetzungsspielraum haben, weil die Verordnung unmittelbar Geltung in den Mitgliedstaaten hat. 
  
Der BAI wird sich an den beiden Konsultationen beteiligen und mit seinem Fachausschuss Fonds- und Marktregulierung Stellungnahmen erarbeiten.
 
Mit freundlichen Grüßen,

Michael Bommer



Michael Bommer
lic.iur. HSG, Rechtsanwalt (CH)
Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI)
Poppelsdorfer Allee 106
53115 Bonn
+49 (0)228-96987-51
bommer@bvai.de


Der Bundesverband Alternative Investments e. V. (BAI) ist die zentrale Interessenvertretung der Alternative Investments-Branche in Deutschland. Der Verband versteht sich als Katalysator zwischen professionellen deutschen Investoren und anerkannten Anbietern von Alternative Investments-Produkten weltweit. Er setzt sich dafür ein, dass deutsche institutionelle bzw. professionelle Investoren ihre Kapitalanlage im Hinblick auf Alternative Investments, insbesondere mit Augenmerk auf die langfristige Sicherung der deutschen Altersvorsorge, einfacher und besser diversifizieren können. Der BAI fördert den Bekanntheitsgrad sowie das Verständnis für alternative Anlagen in der Öffentlichkeit und setzt sich für die wissenschaftliche Forschung ein. Er führt den Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern sowie den zuständigen Aufsichtsbehörden und pflegt den Austausch mit nationalen und internationalen Organisationen und Verbänden. Der Verband verfolgt das Ziel, gesetzliche Reformen sowie eine Rechtsfortbildung im Interesse der Mitglieder und deren Anleger zu erreichen und attraktive und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Anlage in Alternative Investments zu schaffen. Der Kreis der BAI-Mitglieder, die sich aus allen Bereichen des professionellen Alternative Investments-Geschäfts rekrutieren, ist auf 179 Unternehmen angewachsen.


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