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Sehr geehrte Damen und Herren,

heute überreichen wir Ihnen die Juni-Ausgabe des BAI-Newsletters mit dem Schwerpunktthema "Institutionelle Investoren und Alternative Investments". Neben dem Leitartikel finden Sie dort die folgenden Fachbeiträge:

        • Quantitative Analysen für eine Asset Allocation jenseits traditioneller Anlagestrategien, von Michael Busack und Dr. Jan Tille, Absolut Research GmbH
        • Sag niemals Niedrigzins!, von Susanne Hellmann, DekaBank
        • Aus einer Hand: Alternative Investments in einem deutschen Spezialfonds, von Felix von Bothmer und Meike Fröhlich, HSBC INKA
        • Luxemburg – Warum sich der Schritt über die Grenze lohnt, von Stephan Grimm und Viktoria Heyer, LIS Luxembourg
        • Infrastrukturdarlehen – krisenfest, wenig volatil, nachhaltig, von Thomas Wendt, NN Investment Partners
        • Niche Alternatives: How to Access the Differentiating Alpha, von Flurin Grond und Dr. Thomas Kochanek, Progressive Capital Partners Ltd
        • Auseinanderdriften politischer Risiken und Börseneuphorie, von Harald Bareit, QC Partners
        • Intelligente Overlay-Ansätze: Mehr Chancen und weniger Risiken für die Strategische Asset-Allokation (SAA), von Ralph Karels, Universal-Investment-Luxembourg S.A., Niederlassung Frankfurt am Main

        Weiterhin finden Sie in der Ausgabe den Beitrag "Das Spannungsfeld (investoren-) aufsichtsrechtlicher Reportingpflichten – und mittendrin: der Asset Manager" von Michael Bommer, BAI e.V.

        Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei unseren Sponsoren und den Autoren!

        Mit freundlichen Grüßen,

        Vorstand und Geschäftsstelle
         

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        Frank Dornseifer, BAI e.V.

        Leitartikel

        Von, mit und für Investoren: Alternative Investments und die institutionelle Kapitalanlage standen wieder einmal im Fokus der diesjährigen Alternative Investor Conference (AIC), die am 14. und 15. Mai zum 12. Male in Frankfurt stattgefunden hat. Das gesamte BAI-Team, welches dieses Event über Monate hinweg akribisch und mit viel Engagement geplant hat, war höchst zufrieden, nicht nur mit dem Event, sondern auch mit dem Feedback der Teilnehmer. Kurzum: die im Vorfeld gesetzten Erwartungen wurden übertroffen, und zwar deutlich. Nicht nur, dass wir mit rund 570 Teilnehmern einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen konnten. Es waren auch die knapp 90 institutionellen Investoren, die bestätigt haben, dass sich die AIC zu der(!) jährlichen Branchenkonferenz rund um das Thema Alternative Investment entwickelt hat, an der man nicht vorbeikommt.

        Michael Bommer, BAI e.V.

        Das Spannungsfeld (investoren-) aufsichtsrechtlicher Reportingpflichten – und mittendrin: der Asset Manager

        Asset Manager bzw. Fondsgesellschaften, oder mit dem jeweiligen terminus technicus des zuständigen Gesetzgebers gesprochen, Alternative Investment Fund Manager („AIFM“ in der Diktion der AIFM-Richtlinie) bzw. Kapitalverwaltungsgesellschaften („KVG“) nach der Definition des Kapitalanlagegesetzbuchs stehen im Spannungsfeld regulatorischer Datenanforderungen und Berichtspflichten. Zum einen sind KVGen direkt Adressatinnen von Berichtspflichten; beide europäischen Fondsrichtlinien (AIFM-Richtlinie bzw. OGAW-Richtlinie/UCITS Directive) sehen Reportinganforderungen vor, die durch das KAGB und die Derivate-Verordnung („DerivateV“) in nationales Recht umgesetzt worden sind.

         

        Michael Busack, und Dr. Jan Tille, Absolut Research GmbH

        Quantitative Analysen für eine Asset Allocation jenseits traditioneller Anlagestrategien

        Seit der Finanzkrise und aufgrund der niedrigen Zinsen haben institutionelle Investoren in Europa ihre Asset Allocation neu aufstellen müssen. Wurde zunächst in bekannten Anlagesegmenten nach Alternativen gesucht – beispielsweise durch eine Verlängerung der Duration oder Peripherieanleihen sowie die Hinzunahme von Investment-Grade-Unternehmensanleihen – setzten Investoren immer stärker auf Private Market Assets. Dennoch sind liquide Anlagen bei institutionellen Anlegern mit 70 % – 80 % hierzulande weiterhin der größte Portfoliobaustein.

        Susanne Hellmann, DekaBank

        Sag niemals Niedrigzins! Mehr Spannung für Ihr Bond-Portfolio – mit globalen Lokalwährungsanleihen

        Profitable Nachrichten für alle, die wehmütig an die guten alten Zinsen zurückdenken: Hohe laufende Zinserträge gehören nicht der Vergangenheit an! Rentenorientierte Anleger können ihr Portfolio durch granular gestreute Anlagen in Lokalwährungen ergänzen und sich damit nicht nur die Chance auf überdurchschnittliche Ausschüttungen und zusätzliches Kurspotenzial sichern, sondern auch eine höhere Diversifikation erreichen.

        Felix von Bothmer und Meike Fröhlich, HSBC INKA

        Aus einer Hand: Alternative Investments in einem deutschen Spezialfonds

        Die jüngere Vergangenheit war geprägt von Einschränkungen und Unsicherheiten, die eine Investition institutioneller Anleger in Alternative Investments über ihre deutsche Investmentvermögen erheblich erschwerte – und zwar auf steuerrechtlicher (Investmentsteuergesetz, InvStG) und anlegerspezifischer Ebene (Regulierung und individuelle Grundsätze). Seit 2018 wurden Voraussetzungen geschaffen, die die Bündelung Alternativer Investments in einem deutschen Fondsvehikel erleichtern – und dem Aufbau besonderer Fondsstrukturen in Deutschland ebenso entgegen kommen wie dem stärkeren Fokus vieler deutscher institutioneller Investoren auf alternative Kapitalanlagen und ihrer entsprechenden strategischen und taktischen Asset Allocation. Die Vorteile sind vielfältig – bei einer fundierten Konzeption und einer umfassenden Umsetzung aus einer Hand.

        Stephan Grimm und Viktoria Heyer, LIS Luxembourg

        Luxemburg- Warum sich der Schritt über die Grenze lohnt

        Als eine auf alternative Anlagen spezialisierte Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft (Service KVG oder Service-AIFM) bekommen wir oft die Frage von deutschen VAG-Investoren (Versicherern, Pensionskassen und Versorgungswerken) gestellt, welche konkreten Gründe für die Auflage eines Luxemburger Alternativen Investmentfonds (Lux AIF) zur Bündelung von alternativen Assets gegenüber der Auflage in
        Deutschland bestehen.

        Thomas Wendt, NN Investment Partners

        Infrastrukturdarlehen – krisenfest, wenig volatil, nachhaltig

        „Lower for longer“ erlebt dank Donald Trump gerade wieder einen Aufschwung. Infrastrukturdarlehen besitzen Eigenschaften, die in diesem Umfeld vorteilhaft sind – lange Laufzeiten, geringe Volatilität und Zyklizität sowie einen deutlichen Renditeaufschlag gegenüber vergleichbaren Unternehmensanleihen. Zudem eröffnen sie als nachhaltige Anlageklasse ein größeres Feld als nur erneuerbare Energien und können gleich mehrere nachhaltige Entwicklungsziele der Vereinten Nationen unterstützen.

        Flurin Grond and Dr. Thomas Kochanek, Progressive Capital Partners Ltd

        Niche Alternatives: How to Access the Differentiating Alpha

        The alternative asset management industry is faced with growing pressure and a credibility problem, as liquid alternative investment strategies have delivered disappointing returns for some time now.
        At the illiquid end of the spectrum, the wave of capital chasing the strong historical returns of private equity has pushed valuation to levels that cause financial analysts to forecast substantially lower future returns (Blackrock, 2018).

        Harald Bareit, QC Partners

        Auseinanderdriften politischer Risiken und Börseneuphorie

        Frühindikatoren und Investorenumfragen deuten darauf hin, dass unruhigere Zeiten an den Aktienmärkten bevorstehen. Gleichzeitig liegen die Aktienindizes in diesem Jahr mehrheitlich zweistellig im Plus. Haben sich die Börsen von den wirtschaftspolitischen Belastungsfaktoren und Risiken abgekoppelt?
        Blickt man auf den VDAX NEW, den Volatilitätsindex des DAX, sowie auf das US-Pendant VIX und den europäischen VSTOXX, so fällt eines auf: Mit Werten um 15 Punkte (Stand Mitte Juni) stehen die Schwankungsbarometer relativ tief. Zwar gab es im Mai einige schnelle Intraday-Bewegungen und die Märkte wurden zwischenzeitlich deutlich nervöser.

        Ralph Karels, Universal-Investment-Luxembourg S.A., Niederlassung Frankfurt am Main

        Intelligente Overlay-Ansätze: Mehr Chancen und weniger Risiken für die Strategische Asset-Allokation (SAA)

        Sicheres Navigieren im unberechenbaren Kapitalmarkt mittels zuschaltbarem Fahrerassistenz-System: Wie Overlay Management von institutionellen Investoren intelligent genutzt werden kann, um auch bei volatilen Kapitalmärkten mit dem Portfolio auf Spur zu bleiben und Renditechancen zu nutzen. Die letzte große Krise an den Finanzmärkten jährt sich 2019 bereits zum zehnten Mal, und mit dem nicht enden wollenden Brexit-Drama, schwelenden Handelskonflikten sowie geopolitischen Spannungen sind die Vorzeichen für die Märkte dieses Jahr schwierig zu deuten – zumal es in der Geschichte bisher nur einmal eine Aufschwungphase gab, die mehr als neun Jahre andauerte.


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