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Sehr geehrte Damen und Herren,

heute überreichen wir Ihnen die Dezember-Ausgabe des BAI-Newsletters mit dem Schwerpunktthema "ESG". Neben dem Leitartikel finden Sie dort die folgenden Fachbeiträge:

  • Investitionen in Sachwerte im Kontext eines nachhaltigen Finanzsystems, von Michael Schmidt, Deka Investment GmbH
  • Nachhaltigkeit als Wachstums- und Werttreiber von Privatmarkt-Anlagen für institutionelle Investoren, von Ralph Kretschmer und Corneliu Dehelean, EBG Investment Solutions AG
  • Den Klimawandel im Portfolio berücksichtigen, von Antje Biber, FERI Trust GmbH und Dr. Kevin Schaefers, FERI Cognitive Finance
  • Wie Anleger nachhaltig investieren können - Initiativen, Investmentansätze, Anlagelösungen, von Manuela von Ditfurth, Invesco Quantitative Strategies
  • Softwareunterstützte Bewertung von ESG-Kriterien bei Finanzinvestitionen, von Nikolai Bukureschtliew, much-net AG Finanzsoftware & Services
  • ESG in Private Markets, von Alexandra zu Knyphausen, Partners Group
  • Impact Investing: Rendite erzielen und Gutes tun, von Dr. Dinah Köhler und Dr. Karsten Güttler, UBS Asset Management
  • Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage: ESG-Reporting schafft Transparenz., von Carsten Steimer, Universal-Investment-Gesellschaft mbH

    Weiterhin finden Sie in dieser Ausgabe ein Interview zur Schwerpunktthematik mit Andreas Hallermeier, Referent für Vorstandsangelegenheiten und Nachhaltigkeit, Bereich Kapitalanlagen, Bayerische Versorgungskammer.

    Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei unseren Sponsoren und den Autoren!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Vorstand und Geschäftsstelle
     

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    Frank Dornseifer, BAI e.V.

    Leitartikel

    Im Frühjahr 2019 will die EU-Kommission bekanntlich im Rahmen der Sustainable Finance Initiative ihren Kriterienkatalog für nachhaltige Finanzierungen (ESG-Taxonomie) vorlegen. Ein übergeordnetes Ziel dieser Initiative ist u.a. die Schaff ung einer „nachhaltigeren Wirtschaft“ einschließlich der Kapital- und Finanzmärkte. Investoren sollen angehalten werden, auch bei der Kapitalanlage diese Zielsetzungen im
    Analyse- und Entscheidungsprozess, aber natürlich auch im Rahmen des Risikomanagements zu berücksichtigen. Korrespondierend dazu sind auch einschlägige Berichts- und Offenlegungspflichten für Versicherer, Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge, Asset Manager, etc. vorgesehen.

    Michael Schmidt, Deka Investment GmbH

    Investitionen in Sachwerte im Kontext eines nachhaltigen Finanzsystems

    Um ihre Anlageziele erreichen zu können, wenden sich immer mehr institutionelle Investoren auf der Suche nach höheren Renditen Anlageformen wie Private Equity, Private Debt oder Immobilien zu. Die gestiegene Reife dieser Anlagemärkte in Kombination mit Niedrigzinsumfeld und Liquiditätsschwemme, nicht zuletzt auch infolge der jüngsten Ankaufprogramme von Zentralbanken auf der ganzen Welt, haben die Attraktivität von Sachwerten oder alternativen Investments über die vergangenen Jahre immer weiter erhöht.

    Ralph Kretschmer und Corneliu Dehelean, EBG Investment Solutions AG

    Nachhaltigkeit als Wachstums- und Werttreiber von Privatmarkt-Anlagen für institutionelle Investoren

    Nachhaltiges Investieren ist ein sophistizierter Anlagestil und keine Anlageklasse. Das Investment-Risiko lässt sich reduzieren, die Portfolio-Diversifikation verstärken und zusätzliches Wachstums- und Renditepotential erschliessen. Früher stand der Gegensatz zwischen Einbezug von Nachhaltigkeit/ESG und vermeintlicher Reduktion der Rendite einerseits und der treuhänderischen Sorgfaltspflicht andererseits im Vordergrund. Dass letztere die Berücksichtigung von Nachhaltigkeits-/ESG-Faktoren geradezu verlangt, ist mittlerweile breit akzeptiert.

    Andreas Hallermeier, Bayerische Versorgungskammer

    Investorenmeinung

    Herr Hallermeier, die Bayerische Versorgungskammer (BVK) ist stolz darauf, 2011 als erster deutscher Altersversorger die UN-Prinzipien für verantwortungsvolles Investment (PRI) unterzeichnet zu haben. Was waren die Beweggründe und welche Hürden und Herausforderungen mussten Sie überwinden?
    Der Startschuss war die Pleite von Lehman und mithin die Finanzkrise. Wir haben uns in der Folge in einer eingehenden Analyse die Mechanismen, die zum Ausbruch dieser Krise führten, genau angesehen. Dabei sahen wir es als zu kurz gesprungen an, auf einzelne Akteure- Investmentbanker waren da ja sehr beliebt- mit dem Finger als Verursacher zu zeigen. Auch als Investor trägt man eine Verantwortung und dieser Verantwortung wollten wir in der Zukunft noch konsequenter im Sinne unserer Versicherten gerecht werden.

    Antje Biber, FERI Trust GmbH, und Dr. Kevin Schaefers, FERI Cognitive Finance Institute

    Den Klimawandel im Portfolio berücksichtigen

    Die Transformation zu einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft bringt für Investoren neue, klimabezogene Chancen und Risiken mit sich. Wie sich das Weltklimaabkommen und die Dekarbonisierung auf das Risikomanagement institutioneller Anleger auswirkt. Der anthropogen verursachte Klimawandel ist nicht nur ein ökologisches und soziales Problem, er stellt auch eine ökonomische Herausforderung dar. Der aktuelle Global Risk Report des World Economic Forum (WEF) zählt das Scheitern der Eindämmung des Klimawandels zu einem der größten globalen Risiken.

    Manuela von Ditfurth, Invesco Quantitative Strategies

    Wie Anleger nachhaltig investieren können - Initiativen, Investmentansätze, Anlagelösungen

    Der Druck steigt - langsam, aber stetig. Mehr und mehr Investoren bekunden ihr Interesse an nachhaltigen Anlageformen und von Seiten des Gesetzgebers und der Regulierungsbehörden nimmt die Unterstützung deutlich zu. Nach wie vor allerdings kämpfen viele Anleger mit zwei Fragen: Lohnt es sich für Unternehmen – und damit letzten Endes für Investoren – nachhaltig zu wirtschaften? Dahinter steckt die weitverbreitete Annahme, dass eine nachhaltige Unternehmensführung die unternehmerische Freiheit zu stark einschränkt und eine entsprechende Ausrichtung in keinem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten steht.

    von Nikolai Bukureschtliew, much-net AG Finanzsoftware & Services

    Softwareunterstützte Bewertung von ESG-Kriterien bei Finanzinvestitionen

    Die Grünen befinden sich im Aufwind, Bio-Produkte haben inzwischen selbst in Discount-Supermärkten Einzug ins Sortiment gefunden, und bei der Entscheidung von Autokäufen spielen oft auch Umweltaspekte eine entscheidende Rolle. Ebenso hat in jüngster Vergangenheit das Thema „Nachhaltigkeit“ in der Welt der Finanzprodukte Eingang gefunden, indem vermehrt klassische ESG-Kriterien – „Environmental“ (Umwelt), „Social“ (Soziales) und „Governance“ (Unternehmensführung) – bei der Bewertung von Finanzinvestitionen berücksichtigt werden.

    Alexandra zu Knyphausen, Partners Group AG

    ESG in Private Markets

    Since the UN Principles for Responsible Investment (UN PRI) were launched at the NYSE in 2006, the active consideration of environmental, social and governance (ESG) factors in investment management has become increasingly mainstream. Investment manager action on the topic has been nudged forward by investors, which in terms of UN PRI signatories includes some of the world’s largest and most influential pension funds. In the early days of the UN PRI initiative, the focus in terms of asset class engagement was the public equity market.

    Dr. Dinah Köhler und Dr. Karsten Güttler, UBS Asset Management

    Impact Investing: Rendite erzielen und Gutes tun

    Impact Investing bietet die Möglichkeit, messbar zum Vorteil von Natur und Gesellschaft zu investieren – ohne von vornherein Abstriche bei der Rendite befürchten zu müssen. Lange Zeit institutionellen Investoren vorbehalten, hat sich die Anlagestrategie inzwischen breit etabliert und ist Privatanlegern zugänglich. Auch die Abgrenzung zu anderen Nachhaltigkeits-Investments, mit denen Umweltaspekte („Environment“), soziale und gesellschaftliche Verträglichkeit („Social“) und Unternehmensführung („Governance“) meist über ein eigenes Rating gemessen wird, ist gelungen.

    Carsten Steimer, Universal-Investment-Gesellschaft mbH

    Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage: ESG-Reporting schafft Transparenz

    Nachhaltigkeit ist in aller Munde, auch bei der institutionellen Kapitalanlage. Mit einem ESG-Reporting (Environmental, Social and Governance) ist es möglich, Portfolios anhand von Nachhaltigkeitskriterien zu analysieren. Nachhaltigkeit ist nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung ein positiv besetztes und forciertes Thema, Nachhaltigkeit ist auch bei der Kapitalanlage angekommen, denn immer mehr Investmentfonds, insbesondere neu auf den Markt kommende, sollen „nachhaltig“ angelegt werden. Aber was bedeutet das? Oder geht es hier „nur“ um Marketingaspekte?


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