Grieser, Simon G. und Manfred Heemann (Hrsg.): Europäisches Bankenaufsichtsrecht. Frankfurt School Verlag 2016.

 

Die Bankenaufsicht wurde in den vergangenen Jahren zunehmend europäisch ausgerichtet: Neue Akteure und Organisationen wurden auf europäischer Ebene etabliert, neue europaweit gültige regulatorische und gesetzliche Rahmenwerke sind eingeführt worden. Banken und Finanzdienstleistungsinstitute müssen nun striktere Vorgaben insbesondere bezüglich ihrer Kapitalausstattung erfüllen. Dabei steht im Wesentlichen der Risikograd der Bankgeschäfte bei der Bemessung der Kapitalanforderungen im Vordergrund, was sich auch zentral auf die Geschäftspolitik und -strategie der einzelnen Institute auswirkt. Die Umsetzung der Aufsichtsstandards geht einher mit einem deutlich umfangreicheren Meldewesen der Banken an die Aufsicht.

 

Das Handbuch „Europäisches Bankaufsichtsrecht“ beschreibt, analysiert und kommentiert den Rechtsrahmen der europäischen Bankenaufsicht und geht dabei auf die gesamte Bandbreite der relevanten Themen ein, von der Zulassung von Instituten bis hin zu Eigenkapitalanforderungen in den einzelnen Risikobereichen. Die Autoren stammen aus Banken, Anwaltskanzleien, Unternehmensberatungen, Verbänden, der Wissenschaft sowie aus den Aufsichtsbehörden selbst und verbinden die Darstellung der juristischen Grundlagen des Aufsichtsrechts mit bankpraktischen Aspekten. Damit ist das Buch für alle im Aufsichtsbereich tätigen ein wertvolles Nachschlagewerk und Handbuch, das für die tägliche Arbeit unverzichtbar ist.