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Absolute Return

Absolute Return

Bei dieser Anlagestrategie versucht der Manager, unabhängig von einer Benchmark eine positive Performance zu generieren. Im Gegensatz dazu stehen die klassischen Fonds, deren Bestreben es ist, die gewählte Benchmark zu übertreffen.

Arbitrage

Arbitrage

Arbitrage ist die Ausnutzung von Preisungleichgewichten für denselben Gegenstand oder ähnliche Gegenstände zum selben Zeitpunkt an verschiedenen Finanzplätzen. So kann der über schnellste Informationsmittel verfügende Börsianer gelegentlich dieselbe Aktie an der Börse X günstiger erwerben, als er sie zum selben Zeitpunkt an der Börse Y verkaufen kann. Ähnliche Möglichkeiten ergeben sich gelegentlich im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anleihen unterschiedlicher Laufzeiten, Optionen sowie Options- und Wandelanleihen und Devisen.

Asset Backed Securities (ABS)

Asset Backed Securities (ABS)

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich dabei um Wertpapiere, die mit Vermögensgegenständen besichert sind. Als Vermögensgegenstände dienen beispielsweise Darlehen oder Forderungen wie etwa Autokredite, Hypotheken, Kreditkartendarlehen und vieles mehr. Je nach Art der Vermögensgegenstände werden verschiedene ABS Typen unterschieden.

Asset Management

Asset Management

Unter Asset Management versteht man die professionelle Verwaltung von Vermögen. Die Asset Manager investieren das ihnen zur Verfügung gestellte Kapital entsprechend der Anlagerichtlinien und den Rendite-/Risikovorstellungen ihrer Kunden.

Benchmark

Benchmark

Unter einer Benchmark versteht man eine Vergleichsgröße, anhand derer der Erfolg eines Portfoliomanagers gemessen wird. Dies können bei Aktienanlagen beispielsweise Indizes sein. Ein erfolgreicher Manager erwirtschaftet eine Rendite, die oberhalb seiner Benchmark liegt. So ist unter erfolgreichem Management auch eine Rendite von –10 Prozent zu sehen, wenn die Benchmark eine Entwicklung von –12 Prozent aufweist. Eine Entwicklung von +20 Prozent ist dann als wenig erfolgreich einzustufen, wenn die zugrunde gelegte Benchmark eine Entwicklung von +25 Prozent erzielt hat.

Bridge Financing

Bridge Financing

Bridge-Financing ist eine Überbrückungsfinanzierung im Vorfeld eines terminierten Börsenganges. Das aufgenommene Kapital wird aus den Einnahmen des Börsenganges zurückgeführt.

Buyout

Buyout

Ein Buyout stellt die Übernahme eines Unternehmens oder von Unternehmensteilen durch käuflichen Erwerb dar.

Dachfonds

Dachfonds

Dachfonds investieren ihr Fondsvermögen nicht direkt in einzelne Wertpapiere, sondern erwerben ihrerseits Anteile an anderen Fondsvermögen.

Derivate

Derivate

Derivate sind Finanzinstrumente, deren Preisentwicklung von der Entwicklung anderer Instrumente, dem sog. Basiswert, abhängig ist. Als Basiswert kann eine Vielzahl von Instrumenten genutzt werden, wie beispielsweise Wertpapiere, Indizes, Rohstoffe, Währungen und viele weitere. Derivate sind Termingeschäfte, mit denen zwei Parteien die Bedingungen für ein zukünftiges Geschäft festlegen. Dazu zählen Basiswert, Laufzeit, Fälligkeit, Bezugsverhältnis, Kontraktgröße und Preis. Geschäfte die ohne zeitliche Verzögerung getätigt werden, wie etwa der Kauf einer Aktie, nennt man Kassageschäfte.

Direktionale Anlage

Direktionale Anlage

Unter direktionaler Anlage versteht man eine Anlage, deren Wertentwicklung an die allgemeine Marktentwicklung gekoppelt ist. So stellt jedes klassische Aktienengagement eine direktionale Anlage dar. Nichtdirektionale Anlagen bezeichnet man auch als marktneutrale Anlagen.

Diversifikation

Diversifikation

Streuung des investierten Kapitals auf eine möglichst große Anzahl von Investments, meist mit dem Ziel, das Gesamtrisiko zu senken. Die Diversifikation kann beispielsweise hinsichtlich Asset Klassen, Emittenten, Regionen, Sektoren, Währungen vorgenommen werden.

Due Diligence

Due Diligence

Strukturierte Analyse eines Unternehmens, eines Managers oder eines Fonds, mit dem Ziel, die Anlageentscheidung zu untermauern.

Early-Stage-Financing

Early-Stage-Financing

Von Early-Stage-Financing wird gesprochen, wenn einem jungen Unternehmen, das (noch) nicht an der Börse notiert ist, Kapital zum Aufbau von Produktion und Distribution zur Verfügung gestellt wird.

Effizienz

Effizienz

Effizienz oder auch Markteffizienz ist ein sehr allgemeines Konzept in der ökonomischen Theorie. Ein Markt wird als effizient bezeichnet, wenn zu jedem Zeitpunkt jede für die Bewertung der gehandelten Objekte relevante Information durch die Preise vollständig widergespiegelt wird.
Von effizienten Portfolios wird gesprochen, wenn die Zusammensetzung derart ist, dass auf Basis der erwarteten Renditen und Schwankungsbreiten kein Portfolio existiert, das entweder bei gleicher Schwankungsbreite eine höhere Rendite oder eine gleiche Rendite bei geringerer Schwankungsbreite erwarten lässt

Emerging Markets

Emerging Markets

Emerging Markets, zu deutsch aufkommende oder auch entstehende Märkte, ist die Bezeichnung für Wertpapiermärkte in Schwellenländern. Als Emerging Markets gelten insbesondere die Märkte in Lateinamerika, Südostasien und Osteuropa.

Erneuerbare Energien Fonds

Erneuerbare Energien Fonds

Ein Fonds, dessen Strategie darin liegt, in erneuerbare Energien (Solar, Wind, Biomasse, Wasserkraft, Geothermie, …) zu investieren. Auch unter dem Namen regenerative Energien bekannt.

Event-Driven-Strategie

Event-Driven-Strategie

Es handelt sich um eine Hedgefonds-Strategie, die bestimmte Marktereignisse zum Handelsgegenstand hat. Ereignisse, die die Basis einer solchen Strategie bilden, sind hauptsächlich Firmenübernahmen sowie finanzielle oder operative Restrukturierungen.

Expansion-Financing

Expansion-Financing

Von Expansion-Financing wird gesprochen, wenn einem Unternehmen Kapital für den Ausbau von Produktion und Distribution zur Verfügung gestellt wird.

Fremdkapital

Fremdkapital

Unter Fremdkapital versteht man Kapital, das hier meist in Form eines Darlehens verzinslich aufgenommen wird. Es steht dem Fremdkapitalnehmer für eine bestimmte Zeit zur Verfügung (beispielsweise für Konsumzwecke oder hier zur Anlage in Finanzinstrumenten). Die Anlage von Fremdkapital in Finanzinstrumenten ist riskant, da das Fremdkapital nebst Zinsen unabhängig von der Wertentwicklung der mit dem Fremdkapital erworbenen Finanzinstrumenten dem Fremdkapitalgeber zurückbezahlt werden muss.

Fundamentale Anlage

Fundamentale Anlage

Eine Anlagetechnik, bei der die Anlageentscheidung auf Basis von Daten erfolgt, die sich direkt auf die Handelsware beziehen oder sich aus ihr ergeben (zum Beispiel Unternehmensdaten bei der Aktienanlage oder die Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen beziehungsweise deren Qualität).

Futures

Futures

Ein Futures ist ein beidseitig bindender Vertrag, der bei Abschluss den Vertragsgegenstand und Preis für ein zukünftiges Geschäft festlegt. Die tatsächliche Erfüllung (Lieferung und Bezahlung) erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. Da nur ein Teil des tatsächlichen Wertes eingangs als Sicherheit zu hinterlegen ist, kann mittels Futures eine Anlage getätigt werden, deren Umfang die tatsächlich zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel um ein Mehrfaches übersteigt.

Global-Macro-Strategie

Global-Macro-Strategie

Es handelt sich um eine Hedgefonds-Strategie, die auf gesamtwirtschaftlicher Analyse der Entwicklungen von Wirtschaft und Politik aufbaut. Global-Macro-Strategien versuchen, wirtschaftlich, politisch oder gesellschaftlich bedingte Veränderungen von Kursen vorherzusagen und gewinnbringend zu nutzen.

Hedgefonds

Hedgefonds

Ein Hedgefonds ist ein Investmentfonds, der seine Gelder nach hochentwickelten, nicht traditionellen Strategien investiert. Hedgefonds unterscheiden sich von gewöhnlichen Investmentfonds vor allem durch ihre vielschichtigen Strategien und Anlagetechniken. Sie nutzen beispielsweise ausgefeilte Risikomanagementsysteme, Leverage zu Anlagezwecken und Short Positionen, um Marktineffizienzen zu nutzen. Letztlich kann man sagen, dass Hedgefonds in traditionelle Asset Klassen (wie Aktien und Anleihen) investieren, sie bedienen sich jedoch alternativer Strategien.

Hebelwirkung

Hebelwirkung

Unter Hebelwirkung versteht man die überproportionale Abhängigkeit eines Anlagevermögens von Kursveränderungen. Je nach Ausmaß der Hebelwirkungen können bereits geringfügige Kursveränderungen zu einer Verdopplung oder zum Totalverlust des Anlagevermögens führen. Hebelwirkungen erzielt man durch den Einsatz von ➝Derivaten oder durch die Aufnahme und Anlage von Fremdkapital.

High Frequency Trading (HFT)

High Frequency Trading (HFT)

High Frequency Trading (HFT) bezeichnet den automatisierten Handel mit Wertpapieren mit sehr kurzer Haltefrist. Der Handel geschieht durch computergestützte Systeme und ermöglicht den Handel innerhalb von Sekundenbruchteilen und hohe Umsätze.

Indexportfolio

Indexportfolio

Portfolio, das in seiner Zusammensetzung einem bestimmten Index entspricht. Ist das Indexportfolio identisch mit der Benchmark, wird es genau die Benchmarkrendite erwirtschaften. Durch die Investition in ein Indexportfolio gibt ein Benchmark-orientierter Anleger die Chance auf eine Überrendite auf, sichert sich aber gleichzeitig gegen eine unter der Benchmark liegende Wertentwicklung ab.

Infrastrukturfonds

Infrastrukturfonds

Dabei handelt es sich um Fonds, die in Infrastrukturprojekte investieren. Dazu zählen u.a. 

  • Transport, Verkehr (Mautstraßen/Brücken/Tunnel/Flughäfen/Eisenbahnnetze/…)
  • öffentlich regulierte Versorger (Gas/Strom/Wasser/Fernwärme/…)
  • Kommunikation (Signaltürme/Satelliten/Landleitungen/Masten/Wireless/Tiefseekabel/..)
  • PPP (Krankenhäuser/Pflegeeinrichtungen/Bildungseinrichtungen/Kulturelle Einrichtungen/Polizei & Rettungsdienste/…)

Insurance Linked Securities (ILS)

Insurance Linked Securities (ILS)

ILS sind Anleihen die Versicherungsrisiken verbriefen und dessen Auszahlungsprofil und Rückzahlung vom Eintreten bestimmter Risiken abhängig ist. Der Emittent überträgt also durch die Ausgabe von ILS diese Risiken auf andere Marktteilnehmer. Emittenten sind vorrangig Versicherungen oder Rückversicherer, aber auch Industrie- und Transportunternehmen.

Institutionelle Investoren

Institutionelle Investoren

Bei Institutionellen Investoren handelt es sich um Investoren, die aus ihrer Geschäftstätigkeit heraus Investoren sind. Dazu zählen u.a. Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke.

Investitionsquote

Investitionsquote

Setzt den Wert einer getätigten Investition zum Gesamtvermögen ins Verhältnis. Durch den Einsatz von Derivaten und die Aufnahme und Anlage von Fremdkapital können Investitionsquoten von über 100 Prozent dargestellt werden. Eine negative Investitionsquote wird durch Leerverkäufe erreicht.

Investmentfonds

Investmentfonds

Ein Investmentfonds (Fonds) ist ein Portfolio, in dem Geld vieler Investoren gebündelt und anschließend investiert wird. Dieses sog. Gemeinschaftsvermögen wird von einer Investmentgesellschaft (Kapitalanlagegesellschft - KAG) treuhänderisch (im eigenen Namen, aber für Rechnung der Investoren) geführt. Die Investoren erhalten im Gegenzug für ihr Investment Anteile an dem Gemeinschaftsvermögen, wodurch sie Miteigentümer des Investmentfonds werden. Diese Anteile können sie wieder an die KAG zurückgeben oder weiter veräußern.

Korrelation

Korrelation

Die Korrelation ist eine Größe, die den statistischen Zusammenhang (Gleichlauf) zwischen zwei Zahlenreihen aufzeigt. In der Portfoliobildung lassen sich durch die Kombination schwach korrelierter Anlagen Diversifikationseffekte erzielen.

Later-Stage-Financing

Later-Stage-Financing

Von Later-Stage-Financing wird gesprochen, wenn einem reiferen Unternehmen Kapital zur Verfügung gestellt wird. Dies kann in Vorbereitung eines Börsenganges (Bridge-Financing), zur Verbesserung der Finanzstruktur, zur Finanzierung des weiteren Unternehmenswachstums, für Akquisitionen oder für Restrukturierungen geschehen.

Leerverkäufe

Leerverkäufe

Unter Leerverkäufen (short selling) versteht man den Verkauf von Wertpapieren, die der Verkäufer zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht in seinem Eigentum hat. Bei dieser Strategie geht der Verkäufer von fallenden Kursen aus und möchte davon profitieren. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen gedeckten und ungedeckten Leerverkäufen. Man spricht von einem ungedeckten Leerverkauf, wenn dem Verkauf des Wertpapiers keine Wertpapierleihe vorausgeht. Ungedeckte Leerverkäufe sind aufgrund des höheren Risikos in Deutschland seit dem Jahr 2010 verboten.

Liquidität

Liquidität

Liquidität ist eine Vermögensklasse. Unter Liquidität versteht man sehr kurzfristige und risikoarme Anlagen wie Spareinlagen, Tages- oder Monatsgelder. Liquidität beschreibt auch die Art der Handelbarkeit eines Finanzinstrumentes. Unter liquiden Instrumenten versteht man solche, die kurzfristig und in großer Menge ge- oder verkauft werden können, ohne dass die eigene Order einen wesentlichen Einfluss auf den Preis hat. Bei illiquiden Anlagen ist ein kurzfristiger oder/und großvolumiger Auftrag oftmals durch deutliche Preisabschläge gekennzeichnet. In Krisensituationen kann es sein, dass ein Verkauf auch unter großen Preiszugeständnissen unmöglich ist, weil sich kein Käufer findet.

Lock-up-Periode

Lock-up-Periode

Die Lock-up-Periode beschreibt den Zeitraum, in dem ein Finanzinstrument nach der Emission nicht an den Emittenten zurückgegeben werden kann. Die Länge des Zeitraums ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn kein Handel zwischen den Anlegern existiert oder dieser nur wenig Liquidität aufweist. Dann ist die Rückgabe des Finanzinstrumentes an den Emittenten die einzige Möglichkeit, die Anlage wieder zu veräußern.

Makroökomomie

Makroökomomie

Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre, das sich mit dem Verhalten einer Volkswirtschaft als Ganzes befasst. Analysiert werden beispielsweise Entstehung und Wachstum des gesamtwirtschaftlichen Einkommens, konjunkturelle Schwankungen, Inflation und Arbeitslosigkeit, Zahlungsbilanz, Wechselkurse oder die Wirkung von Geld- und Fiskalpolitik.

Managed Account

Managed Account

Eine mögliche Art, in Hedgefonds zu investieren. Dabei handelt es sich um separat geführte Kundenportfolios, in denen die Strategie des Hedgefonds umgesetzt wird. Dadurch werden dem Kunden nur die Transaktionskosten belastet, die tatsächlich für seine Investments entstehen. Des Weiteren ist er nicht von Anteilsrückgaben anderer Investoren betroffen.

Managed Futures/CTA

Managed Futures/CTA

Commodity Trading Advisers ist eine in den USA staatlich reglementierte Bezeichnung für Vermögensverwalter, die ausschließlich in Terminmarktprodukte (Derivate) investieren. Die Anlagen erfolgen hauptsächlich in börsennotierte Finanz- und Warenterminkontrakte.

Da Terminmarktprodukte im Vergleich zu Wertpapieranlagen nur geringe Geldbeträge binden, kann ein Großteil des Fundsvermögens am Geldmarkt angelegt sein, was jedoch nicht bedeutet, dass das Risiko dieser Anlageform gering ist.

Markteffizienz

Markteffizienz

siehe Effizienz

Marktneutrale Strategie

Marktneutrale Strategie

Anlagestrategie, deren Erfolg nicht von der allgemeinen Börsenentwicklung abhängig ist und die mittels Arbitrage-Transaktionen durchgeführt wird. Marktneutral darf jedoch keinesfalls mit risikolos oder risikoarm gleichgesetzt werden, da auch bei marktneutralen Strategien häufig Fremdkapital eingesetzt wird, um Hebeleffekte zu erzielen.

Multi-Manager-Strategie

Multi-Manager-Strategie

Ein nach der Multi-Manager-Strategie verwaltetes Hedgefonds-Vermögen investiert in verschiedene Hauptstilrichtungen.

Optionen

Optionen

Optionen sind Derivate, die es in zwei Arten gibt, Kaufoptionen (Call Option) und Verkaufsoptionen (Put Optionen). Optionen sind standardisiert und werden an Terminbörsen gehandelt. Eine Option verbrieft das Recht zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt, zu einem festgelegten Kurs, eine bestimmte Menge eines Basiswerts zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option). Für dieses Recht zahlt der Käufer jeweils die Optionsprämie.

Performance

Performance

Die Performance (Rendite) misst die Wertentwicklung eines Investments oder eines Portfolios. Meist wird zum Vergleich eine so genannte Benchmark als Referenz genommen, um die Performance im Vergleich zum Gesamtmarkt oder zu den Branchen darzustellen. Die Performance wird in Prozent ermittelt.

Private Equity

Private Equity

Investition in das Eigenkapital oder kompletter Erwerb eines Unternehmens durch außenstehende oder betriebszugehörige Investoren. Hauptmerkmal dieses Investments ist der hohe Fremdkapitalanteil zur Finanzierung der Übernahme bzw. Beteiligung. Das dazu benötigte Fremdkapital wird durch Bankkredite und/oder die Emission von Anleihen aufgenommen. Der Kapitaldienst (Zins- und Tilgungszahlungen) der Kredite wird aus den künftigen Erträgen des Zielunternehmens oder durch den Verkauf von Unternehmensteilen gedeckt.

Public Equity

Public Equity

Public Equity wird als Eigenkapital definiert, welches die Anleger den Unternehmen in Form von Aktien bei einer Börsenplatzierung zur Verfügung stellen.

Real Estate

Real Estate

Bei einem Immobilieninvestment werden Immobilien unabhängig vom Nutzungszweck (z.B. Büro-oder Wohnimmobilien) erworben mit dem Ziel, eine Rendite zu erwirtschaften. Immobilieninvestments können per Direktinvestment erfolgen oder über spezialisierte Immobilienfonds, die wiederrum in Immobilien oder in Aktien von Immobilienunternehmen investieren. Diese können als Real Estate Investments Trust (REITs) strukturiert sein. REITs sind börsennotierte Aktiengesellschaften, die ihre Erlöse überwiegend aus der Bewirtschaftung oder dem Handel von Immobilien erzielen.

Rendite-Risiko-Profil

Rendite-Risiko-Profil

Das Rendite-Risiko-Profil zeigt das Verhältnis einer erwarteten Rendite zu dessen Risiko für eine bestimmte Investition oder für ein Portfolio.

Rohstoffe

Rohstoffe

Zu Rohstoffinvestments zählen eine Vielzahl heterogener Zielinvestments. Dazu zählen klassischerweise Edelmetalle, Industriemetalle, Rohöl, Erdgas oder Agrarrohstoffe. Aufgrund der Heterogenität des Rohstoffsektors gibt es sicherlich verschiedene Wege, um Rohstoffe (Commodities) zu kategorisieren. Beispielsweise nach der Art ihrer Verwendung oder ob sie direkt konsumiert werden können oder lediglich als Arbeitsmittel bei der Herstellung anderer Produkte genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Unterscheidung in Hard und Soft Commodities, wobei Hard Commodities nicht nachwachsende Rohstoffe sind, die sich durch ihre begrenzte Verfügbarkeit auszeichnen. Soft Commodities hingegen sind nachwachsende und verderbliche Rohstoffe.

Real Assets

Real Assets

Real Assets sind Sachwerte, zu denen u.a. Immobilien, Energie, Rohstoffe, Infrastruktur, Wald und Agrarflächen zählen. Aber auch exotische Anlagen wie Diamanten, Kunst oder Patente fallen unter diese Kategorie.

Replacement Capital

Replacement Capital

Replacement Capital gehört zu den Later-Stage-Finanzierungen und wird zur Übernahme von Unternehmensanteilen aussteigender Firmenmitinhaber zur Verfügung gestellt.

Restructuring Capital

Restructuring Capital

Restructuring Capital gehört zu den Later-Stage-Finanzierungen und wird einem Unternehmen zur Finanzierung tief greifender Restrukturierungen zur Verfügung gestellt.

Schattenbanken

Schattenbanken

Es existiert keine allgemeingültige Definition für den Begriff “Schattenbank“. Einig ist man sich lediglich darüber, dass das Schattenbankensystem bankenähnliche Geschäfte durch Akteure an Finanzmärkten anbietet und dabei nicht oder nur unzureichend einer Aufsicht unterliegt.

Seed-Financing

Seed-Financing

Seed-Financing ist die Finanzierung der Prüfung einer Geschäftsidee auf wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Mit dem Kapital werden die Erstellung von Unternehmenskonzepten, Marktanalysen und Machbarkeitsstudien oder die Entwicklung von Prototypen finanziert.

Short Selling

Short Selling

siehe Leerverkäufe

Standardabweichung

Standardabweichung

Statistischer Begriff, der die Breite der Streuung einer Zahlenmenge um ihren Mittelwert beschreibt. In der Finanzmathematik wird die Standardabweichung von historischen Renditen als Maß für das Risiko einer Anlage benutzt.

Start-up-Financing

Start-up-Financing

Schließt sich an das Seed-Financing an und finanziert in erster Linie Unternehmensgründungen, Produktentwicklungen und erste Marketingaufwendungen.

UCITS

UCITS

Bei Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities (UCITS), auch bekannt als Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW) handelt es sich um eine Richtlinie, die erstmals 1985 definiert wurde, um einen gemeinsamen europäischen Rechtsrahmen für Investmentfonds zu schaffen. Seit dem wurde die Richtlinie drei weitere Male angepasst und erweitert.

Venture Capital

Venture Capital

Venture Capital wird oft analog mit Private Equity verwendet. Während der Private-Equity-Begriff allerdings Buyout-Finanzierungen einschließen kann, wird unter Venture Capital einheitlich das  Seed-, Start-up-, Early-Stage-, Expansion und Later-Stage-Financing verstanden.

Volatilität

Volatilität

Die Volatilität oder Schwankungsbreite ist eine Maßgröße, die angibt wie stark ein Wert um seinen Mittelwert schwankt. Angegeben wird dies durch die Standardabweichung. So kann beispielsweise die Kursschwankung einer Aktie über einen bestimmten Zeitraum gemessen werden. Je höher die Volatilität desto höher ist das Kursrisiko, aber auch die Chance auf größere Gewinne.

Zerobonds

Zerobonds

Zerobonds sind Anleihen ohne Zinsanspruch. Die Verzinsung kommt durch den Unterschied zwischen Erwerbs- und Einlösungspreis zu Stande. Zerobonds bieten eine höhere Planungssicherheit als zinszahlende Anleihen und eignen sich daher als Basis für kapitalgarantierte Produkte. Bei Zins zahlenden Anleihen ist der Endwert der Investition bei Anleihenfälligkeit nicht genau bestimmbar, da der Zinssatz, zu dem die Zinszahlungen bis zur Fälligkeit der Anleihe wieder angelegt werden können, unbekannt ist.